Sonntag, 20. März 2011

Theaterbesuch

Als ich das Haus verließ war es erst kurz nach 7 und der Abend war im Verhältnis zu vergangener Woche erstaunlich warm. Die von den StrassenLaternen beleuchteten Schneefreien Wiesen liessen auf einen baldigen Frühling hoffen und die Strassen waren einem Montagabend entsprechend leer. Ich lief schnell, und mein Bauch ließ mich mehr und mehr dieses unvergleichbare Gefühl der Vorfreude spüren. Es war schon eine weile her seit ich das Schauspielhaus zuletzt betreten hatte, aber wie zu erwarten hatte sich hier nichts verändert. Der Eingang war wie immer gestopft voll mit Leuten die herumstanden und sich unterhielten, vielleicht assen oder tranken sie noch etwas bevor sie sich dann auf ihre Plätze begeben würden um ihre volle Aufmerksamkeit der Bühne zu widmen. Auch ich tat es ihnen gleich und betrachtete von neuem beeindruckt den Schmucken Saal um mich herum. Die roten Sitzpolster, die vergoldeten Geländer und die monströsen Kerzenleuchter erinnerten so stark an meine Kindheitvorstellung des Saales eines Königs, dass es mir schwer viel nicht gleich in meine Träumereien abzutauchen sondern aufmerksam auf den Anfang des Stücks zu warten. Zum Glück ließ dieser auch nicht lange auf sich warten, und so erschien bald der erste Schauspieler auf der Bildfläche der seinen Text in windeseile runterratterte und mich daran erinnerte das ich meinen für unsere Theatergruppe unbedingt noch vertiefen musste. Das Stück hatte 5 Schauspieler die allesamt Männer über 40 waren.
Das Bühnenbild war Simpel dafür wirksam und imposant, genauso die Requisiten am besten allerdings gefiel mir die Beleuchtung.
Alle Schauspieler waren gut und blieben die ganze Zeit über ganz in ihrer Rolle. Aber das Stück war lang und relativ ruhig, es lief meiner Meinung nach von Anfang an auf den zu ertwartenden Tod der Hauptfigur zu, und dessahlb hätte ich mir eine Pause gewünscht. Denn die letzte Viertelstunde war anstrengend. Da auch die roten Polstersitze mit der Zeit unbekuem wurden und ich mich nach etwas frischer Luft sehnte.

Wie vermutet endete das Stück tragisch und es veranlasste einem zum Nachdenken. Also dachte ich auf dem Heimweg über das eben gesehene nach, ich sah alles noch ganz klar vor mir und ich versuchte mir das ganze mit einem anderen Bühnenbild oder mit anderen Schauspielern vorzustellen, warum ich das tat weiss ich nicht, ich weiss nur dass ich dabei zu dem Schluss kam, dass sie es meiner Meinung nach nicht besser hätten inszenieren können. Also Hut ab, vor dem Regisseur, dem Bühnenbildner, den Schauspielern und vorallem vor dem Lichtthechniker!
Ich habe den Abend im Theater genossen und freue mich schon jetzt auf mein hoffentlich baldiges Wiedersehen mit dem Schauspielhaus.

1 Kommentar:

  1. Dein Blogeintrag ist sicher nicht schlecht. Ich rate dir jedoch etwas mehr auf die Orthographie zu achten. Selbst mit der rudimentären Rechtschreibekontrolle von Blogger finde ich noch 5 Rechtschreibfehler - und die Zeichensetzung ist da noch nicht mal enthalten...

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